COVID 19 – Deutsche Ausgabe

Original

Klaus Fricke, kl.Fricke@gmx.de,

Die folgenden Informationen habe ich für Rumän*Innen verfasst,
die sich in Deutschland aufhalten und kaum Deutsch verstehen.

la varianta românească


 

04. April 2020 um 16:30 GMT
Aktualisierung COVID 19

Information

Covid 19

Rauchen als Risikofaktor

Wissenstand 04. April 2020 19:00 GMT

siehe PDF vom 04.04.2020

 


 

31. Martie 2020 – 12:00 GMT
Actualizare COVID 19

Link-uri către informații suplimentare în limba română

(numai în limba română – nur auf Rumänisch)

Link  – Informații detaliate și link-uri suplimentare
vezi subsecțiunea „Informații”

 


29. März 2020 um 22:00 GMT
Aktualisierung COVID 19

Stellungnahme

Covid 19

Positionierung Pro SW Aktiver
und ihrer Verbände

PDF vom 29.03.2020  (im Laufe des 30. März 2020 auch in Rumänisch – editiert am 30.3.20)

 


 

20. März 2020 um 00:00 GMT
Aktualisierung COVID 19

Information

COVID 19 –
„Verlangsamen“ oder „Eindämmen“

Strategien im Umgang mit der COVID 19 Epidemie

PDF vom 19.03.2020  (im Laufe des 20. März 2020 auch in Rumänisch)

 


 

18. März 2020 um 02:00 GMT
Aktualisierung COVID 19

Stellungnahme

COVID 19 –
Schließung von Betrieben ohne Rechtsgrundlage?

§ 28 Infektionsschutzgesetz erlaubt keine Anordnung der Nicht-Öffnung

siehe PDF 18.03.2020 2020-03-18  (nur in Deutscher Fassung)

 


 

16. März 2020 um 19:00 GMT
Aktualisierung COVID 19

Apell an den Bürgermeister und den Senat Bremen

Wissenstatus 16. März 2020 19:00 GMT

siehe PDF 16.3.20

 


 

15. März 2020 um 13:00 GMT
Aktualisierung COVID 19

Reisebeschränkungen

Wissenstatus 15. März 2020 13:00 GMT

siehe PDF 15.3.20

 


 

14. März 2020 um 15:00 GMT
Aktualisierung COVID 19

Infektionsverlauf in Bremen – Risiken

Wissenstatus 14. März 2020 15:00 GMT

siehe PDF

 


 

13. März 2020 um 15:00 GMT
Aktualisierung COVID 19

Infektionsrate am Beispiel Bremen, Deutschland und Griechenland

Wissenstatus 13. März 2020 15:00 GMT

siehe PDF vom 13. März 2020 aktualisiert am 20. März 2020

 


 

( PDF – DE) – ( PDF  – RO)

12. März 2020 um 15:00 GMT
Aktualisierung COVID 19

Wirtschaftliche Folgen

Wissenstatus 12. März 2020 14:00 GMT

Sehr geehrte Mieterinnen,

Die COVID 19 Epidemie hat spätestens jetzt spürbare Folgen für Sie. Die Umsätze bei Ihnen haben sich verringert und werden voraussichtlich noch niedriger werden.

Ein gesundheitlicher und wirtschaftlicher Notfall ist eingetreten.

Dieser ist weder durch Sie noch durch andere, sondern durch COVID 19 verursacht worden. Es ist notwendig sich – möglichst gemeinsam – auf diesen Notfall einzustellen.

1. Gesundheit
Sie sind aufgrund Ihres Alters und Ihrer Gesundheit nicht in ernster gesundheitlicher Gefahr. Der Kontakt zu anderen Menschen ist mit geringen Risiken für Sie und andere verbunden. Im Falle einer Infektion ist bei Ihnen und anderen ein milder Krankheitsverlauf wahrscheinlich. Bis zum Sommer 2020 werden sehr viele Menschen COVID 19 durchlaufen haben. Nach der Erkrankung werden diese Menschen immun sein. Das wird die Ausbreitung von COVID 19 deutlich herabsetzen oder beenden.

In ernster Gefahr sind Menschen insbesondere ab 65 Jahren und Vorerkrankte. Sie sollten den Kontakt zu diesen Gruppen ab sofort erheblich einschränken. Jedenfalls sobald sie den Verdacht haben infiziert worden zu sein.

2. Einkommen
Diese Vorsichtsmaßnahme wird Einfluss auf Ihr Einkommen haben. Für die Zeit der Gefährdung durch COVID 19 muss auch wirtschaftlich vorgesorgt werden. Sie haben arbeitsbedingt hohe wöchentliche Kosten. Ein Teil davon (385 € inklusiv Umsatzsteuer) ist die Wochenmiete für das Haus9. Diese Wochenmiete deckt derzeit die Betriebskosten des Haus9. Ein Gewinn wird vom Haus9 aus den Mieteinnahmen nicht erwirtschaftet.
Ihnen liegt dazu das Dokument

2019-02-18, HAUS9 Einnahmen und Ausgaben Vermietung … (1)

vor.

Eventuell werden dem Haus9 wirtschaftliche Hilfen des Staates zur Verfügung gestellt. Ich bemühe mich darum und werde Sie darüber informieren. Das könnte zur Kostenreduktion beitragen und niedrigere Mieten ermöglichen. Sofern Sie weiter tätig bleiben, möchte ich von Ihnen eine umsatzabhängige Miete verlangen.

Ich denke Ihre Wochenkosten ohne Haus9 Miete liegen bei bis zu 500 €. Darin enthalten: 100 € Miete privat, 100 € Werbung, 100 € sonstige betriebliche Kosten, 200 € Lebensführung.

Bei Wocheneinnahmen unter 500 € schlage ich für das Haus9 50 € Miete vor.
Bei Wocheneinnahmen ab 500 € schlage ich für das Haus9 70 € Miete vor.
Bei Wocheneinnahmen ab 600 € schlage ich für das Haus9 130 € Miete vor.
Bei Wocheneinnahmen ab 700 € schlage ich für das Haus9 200 € Miete vor.
Bei Wocheneinnahmen ab 800 € schlage ich für das Haus9 250 € Miete vor.
Bei Wocheneinnahmen ab 900 € schlage ich für das Haus9 300 € Miete vor.
Bei Wocheneinnahmen ab 1.000 € schlage ich für das Haus9 350 € Miete vor.
Bei höheren Umsätzen würde die Haus9 Standardmiete von 385 € zu zahlen sein.

Die Mietausfälle würde ich vorerst privat tragen. Im Laufe des Jahres erwarte ich wirtschaftliche Hilfen von staatlicher Seite aufgrund von COVID 19. Bei mehr als 8.000 € absehbaren Mindereinnahmen könnte ein Insolvenzverfahren erforderlich sein.
Ich werde Sie regelmäßig über die wirtschaftliche Situation des Haus9 und über COVID 19 informieren.

___________________
Quellen

(1)
2019-02-18, HAUS9 Einnahmen und Ausgaben Vermietung  …

 


 

Aktualisierung COVID 19

Zahl der Infizierten in Bremen auf 22 gestiegen

Wissenstatus 10. März 2020 GMT 21:00
Teil 1

Um 19:27 meldete der Weser-Kurier 21 Infizierte in Bremen.
Hinzu kommen:

  • 4 Fälle im Landkreis Osterholz nordöstlich von Bremen (WK 18:58 MEZ)
  • 6 Fälle im Landkreis Diepholz, südwestlich von Bremen (WK 18:39 MEZ)
  • 2 Fälle im Landkreis Verden südlich von Bremen (WK ca 16:00 MEZ)

Im Großraum Bremen (weniger als 1 Millionen Einwohnende) also wenigstens 33 Fälle. Alle Erkrankungen sind noch in einem aktiven Status. Es besteht entsprechennd Ansteckungsfgefahr.

Seit dem 4. März hat sich die Zahl der COVID 19 Fälle im Raum Bremen verzehnfacht (+ 40 % / Tag). Ob Infektionsketten vollständig erfasst wurden, ist nicht bekannt. Die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung von COVID 19 im Raum Bremen ist gestiegen.

Teil 2

Professor Christian Drosten, Leiter der Virologie der Charite, Berlin, Experte der Bundesregierung auf NDR, Coronavirus Update vom 10.03.2020
https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio650168-player_image-9a837682-3730-49ed-b1a8-f620c7a7bfcd_theme-ndrde.html#

Zusammenfassung von Klaus Fricke

Italien hatte und hat eine Unterschätzung der Gesamtzahl der Infektionen. Seit Mitte Januar war das Virus in Norditalien bereits verbreitet. Die Verbreitung war aber zu der Zeit nicht wahrgenommen worden. Seit gut einer Woche ist Italien als Risikogebiet bekannt. Es gab und gibt einen erheblichen Reiseverkehr zwischen Norditalien und Deutschland. Fünfzehn heute ermittelte neue Erkrankte aus Bremen waren als Touristen in Norditalien.

Welche Verbreitung das neuartige Coronavirus in Deutschland hat, ist unbekannt. Es ist nicht völlig unwahrscheinlich, dass die Situation in D ähnlich mit der in Italien ist. Kein Gesundheitssystem der Welt ist auf einen fortlaufenden Anstieg der Epidemie vorbereitet. Nach den neuesten Erkenntnissen kann ein erster Höhepunkt der Epidemie im Sommer erwartet werden. Eine Abschwächung des Infektionsverlaufs durch den Sommer ist nach neuestem Wissen unwahrscheinlich. Die medizinischen Versorgungskapazitäten müssen daher sorgfältig ergänzt und vor allem verteilt werden.

Menschen mit geringem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs werden kaum versorgt werden. Das sind alle Menschen bis ca 60 Jahre ohne Vorerkrankungen.

Bei Menschen ab 65 Jahren steigt das Risiko schwerer Krankheitsverläufe erheblich. Ebenso ist das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs bei Vorerkrankungen deutlich erhöht. Zu den risikoerhöhenden Vorerkrankungen gehören (im Wesentlichen)

  • Lungenerkrankungen (insbesondere von Rauchenden)
  • Diabetes
  • Krebs
  • Bluthochdruck
  • Herzerkrankungen
  • Immunschwäche

Bei Menschen mit hohem Risiko auf schwere Krankheitsverläufen muss die Infektionsrate niedrig bleiben. Deren Infektion muss soweit möglich ausgeschlossen werden. Menschen in diesem Alter sollten ihre Kontakte deutlich herabsetzen und sich isolieren. Sie sollten durch Familienangehörige, Nachbarschaft etc. mit Lebensmitteln etc. versorgt werden. Das ist wichtig um ausreichend Behandlungskapazitäten zu haben. Sonst werden z.B. nicht ausreichend Plätze zur künstlichen Beatmung zur Verfügung stehen. Die vorhandenen Ressourcen müssen insbesondere diesen Menschen mit besonderen Risiken zukommen.

Bei Menschen ohne besondere Risikofaktoren wird COVID 19 wohl wie eine Erkältung verlaufen. Sie werden COVID 19 fast alle bis zum Ende des Sommers kuriert haben und immun sein. Ihnen werden dabei zeitweise nur geringere Ressourcen des Gesundheitssystems zur Verfügung stehen. Dann, so ist zu hoffen, könnte sich die Situation entspannen.

Prof. Drosten im Radio NDR:
» . . . und das es jetzt ernst ist. Wenn man das nicht ernst nimmt, dass man davon ausgehen muss, das Raten die sich in einem Bereich von 20, 25 % dieser [gefährdeten] Personen bewegen, sterben werden«
(Sendeminute 00:20:07 bis 00:20:20).
»Wir werden an das Ende unserer Kräfte kommen und deswegen müssen wir sehen, dass wir diese Kräfte jetzt da einsetzen, wo sie hingehören. An die ältere Bevölkerung und an die speziellen, besonders gefährdeten Gruppen in der jüngeren Bevölkerung« (Sendeminute 00:25:36 bis 00:25:48)
» . . . wir wissen, wir können dieses Virus garnicht mehr aufhalten, wir können es nur verzögern«
(Sendeminute 00:29:08 bis 00:29:12)

Es ist hilfreich, dass Prof. Drosten diese Überlegungen öffentlich äussert.

Alle sind aufgefordert diese Aussagen zur Kenntnis zu nehmen. Alle sollten ihrer Verantwortung gegenüber Gefährdeten gerecht werden. Der Staat sollte die finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, die das ermöglichen. Insbesondere sollte er eventuell entstehende Verdienstausfälle ausgleichen. Er sollte die ökonomische Existenz aller Betroffenen sichern.

 


 

08. März 2020 um 19:00

Aktualisierung COVID 19

Neue Daten und persönliche Überlegungen

Wissenstatus 08. März 2020 GMT 17:00

1. Neue Daten (08.03.20)

Quellen:
A https://www.worldometers.info/coronavirus/ GMT 15:50 am 8.3.20
B https://experience.arcgis.com/experience/685d0ace521648f8a5beeeee1b9125cd
GMT 06:00 8.3.20

Das neuartige Coronavirus ist erstmals vor fast drei Monaten in China erfasst worden.
Zentralchina hat nach wie vor die meisten aktiven Krankheits- (80.703) und die meisten
Todesfälle (3.098). Um die Ausbreitung zu verlangsamen hat der chinesischen Staat sehr
strenge Maßnahmen ergriffen. Diese scheinen erfolgreich zu sein. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen (heute: 52) in China (ca 1.386 Millionen Einwohner)  liegt sehr niedrig. In Deutschland (ca 83 Millionen) stieg die Zahl der Neuinfektionen um 151. Seit heute Morgen 00:00 bis heute um 15:50 (Weltzeit).

Seit heute ergreift Italien ähnlich strenge Maßnahmen wie China. Große Teile des italienschen Nordens wurden abgeriegelt. Damit erkennt eine erste demokratische Regierung die chinesischen Maßnahmen dem Grund nach an.

Hintergrund sind wohl die weiterhin hohen Zahlen bei Neuinfektion und schweren Krankheitsverläufen. Neue italienische Zahlen liegen bisher für heute nicht vor.

Auf 1 Mil. Einwohner kommen derzeit in

1. Süd Korea 142,6 Infektionen
2. Italien 97,3 Infektionen
3. Iran 78,2 Infektionen
4. China 56,1 Infektionen
.. … …
17. Deutschland 11,4 Infektionen
.. … …
20. Griechenland 7,0 Infektionen
.. … …
51. Rumänien 0,7 Infektionen

Strenge Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung von COVID 19 sind auch in der EU zu erwarten. In allen Staaten und Gebieten, in denen die Anzahl der Erkrankten und der Neuinfektionen hoch ist.

Staaten mit einem schlechten Gesundheitssystem werden nur Ungenaues zu Krankheitsfällen wissen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dort das Ausbreitungsgeschehen lange unerkannt bleibt, ist nicht klein. Griechenland und Rumänien gehören zu solchen Staaten.

 


 

06. März 2020 um 19:00 Uhr

Aktualisierung COVID 19

Entschädigung bei Quarantänemaßnahmen

Wissensstatus 06.03.2020

Die Zahl der COVID 19 Erkrankungen hat sich vom 5. auf den 6. März in Deutschland verdoppelt. Die Zahl der Fälle mit ernsthafter oder kritischer Symptomatik stieg von 2 auf 8. Viele Großveranstaltungen wurden abgesagt. Es wird ein Wirtschaftseinbruch befürchtet.

In anderen Ländern mit hoher Zahl an Erkrankten wurden strenge Maßnahmen gegtroffen. Dabei geht es um die Verlangsamung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus. Die Maßnahmen erfolgen auf der Grundlage von spezifischen Landesgesetzen. Auch in Deutschland gibt es ein entsprechendes Gesetz. Das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (= IfSG) (1)

Dieses Gesetz erlaubt die Verhängung von Schutzmaßnahmen auch gegen den Willen der Betroffenen. Folgende Pflichten haben Erkrankte und Krankheitsverdächtige. Sie müssen sich ärztlich auch stationär beobachten (§ 29) und isolieren (Quarantäne – § 30) lassen. Ihnen kann die Berufsausübung untersagt werden (§ 31)

Sofern die Berufstätigkeit nach § 31 untersagt wird besteht ein Recht auf Entschädigung (§ 56). Ersetzt wird der Verdienstausfall. Dies gilt auch für Einzelunternehmer*Innen. Sexarbeitende sind fast immer Einzelunternehmer*Innen. Als Vermieter des Haus9 bin ich Einzelunternehmer. Voraussetzung ist der Nachweis des unternehmerischen Verdienstausfalls. Der wird über den Einkommenststeuerbescheid ermittelt. Eine Entschädigungen kann nur von Steuerzahlenden beantragt werden. Wer eine deutsche Steuernummer hat gehört zur Gruppe der Steuerzahlenden. Wer Steuern zahlt ist zu einem gewissen Grad finanziell geschützt. Wer in Deutschland krankenversichert ist hat das Recht auf umfassende medizinische Behandlung in D.

Betreibende von Sexarbeitsorten können von der Aufsichtsbehörde zusätzliche Auflagen gemacht werden. Auch die Schließung eines Sexarbeitsortes. Insbesondere wenn Gefahren im Zusammenhang mit Geschlechtserkrankungen bestehen. Aber auch im Fall anderer Gesundheitsgefahren können Sexarbeitsorte geschlossen werden. Das Neue Sexarbeits Recht (NSR)* (2) sieht Auflagen zum Schutz der Gesundheit aller dort Anwesenden vor (§ 17 Absatz 1, Satz 1). Dafür sieht das Gesetz keine Entschädigung der Betroffenen vor.

_______________________________
Anmerkungen und Quellen

*
Für das Feld der erotischen und sexuellen Dienste verwende ich die Begriffe Sexwork bzw. Sexarbeit (= SW). Der Begriff Prostitution ist historisch mit der Diskreditierung der im Feld Aktiven verbunden. Ich lehne seine Benutzung durch Dritte, jedoch nicht (als Eigenbezeichnung ) durch Sexarbeitende ab. Entsprechend bezeichne ich die neuen rechtlichen Regelungen zur Sexarbeit (schönfärbend und zugleich diskriminierend: Prostituiertenschutzgesetz – ) mit dem neutralen Begriff Neues Sexarbeits Recht (= NSR)

(1)
Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz – IfSG)

https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/IfSG.pdf

(2)
Gesetz zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen

http://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl116s2372.pdf


 

03. März 2020 um 19:25 Uhr

Aktualisierung COVID 19
Risiken für Sexarbeitende und Kundschaft
Wissensstatus 02.03.2020

Nahezu alle Kontakte mit Infizierten im Rahmen der Sexarbeit werden zur Infektion führen. Bei Sexarbeitenden unter 40 Jahre und ohne Vorerkrankung sind nur leichte Symptome zu erwarten. Wohl vergleichbar mit Erkältungssymptomen. Infizierte Sexarbeitende werden das Virus fast immer an Kundschaft weitergeben. Kundschaft unter 40 Jahre ohne Vorerkrankung wird kaum schwere Symptome entwickeln. Ein wesentliches gesundheitliches Risiko besteht für Personen unter 40/ohne Vorerkrankung kaum. Weder allgemein, noch im Rahmen der Sexarbeit.

Das Risiko wesentlicher gesundheitlicher Folgen im Kontakt mit Infizierten steigt ab 40 Jahren (1). Es ist für Männer höher (2) und steigt, sofern Vorerkrankungen vorliegen (3). Kontakt zu Infizierten ist für über Vierzigjährige und Vorerkrankte zunehmend risikant. Ab einem Alter von 60 steigen die Risiken für einen ernsten Krankheitsverlauf erheblich (1) Sexuelle Kontakte werden nahezu ohne Ausnahme zur Infektionsübertragung führen.

Bislang ist nicht klar welchen Schutz eine überwundene COVID 19 Infektion bietet. Über eine erneute Infektion wird in sehr seltenen Fällen berichtet. Die Datenlage dazu ist aber noch nicht eindeutig. Eine Neuinfektion kurz nach einer Erstinfektion erscheint unwahrscheinlich. Ob das Virus nach einer Erstinfektion aufgenommen und weitergeben wird ist unbekannt. Hygienemaßnahmen könnten die Gefahr in diesem Fall reduzieren. Ob das der Fall ist, ist nicht bekannt.

Diese Hinweise können für Kundschaft und Sexarbeitende wichtig sein. Sie sollten bereits bei der Anbahnung von Kontakten berücksichtigt werden.  Mehr Informationen


 

01. März 2020 um 00:55 Uhr

Erkrankungen (COVID 19) am neuartigen Coronavirus in Bremen.

Heut Abend (ca 19:30) wurde der erste Fall einer Erkrankung in Bremen bekannt. Die Ansteckung erfolgte im Iran. Die Erkrankte ist am Donnerstag nach Bremen gekommen. Ihre Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Ein infizierter Mensch steckt im Durchschnitt bis zu 2,5 weitere an. Ob das auch in Bremen so sein wird ist nicht bekannt.

Die aktuelle Zahl der Infektionen werde ich Ihnen täglich mitteilen. Derzeit liegt Ihr Infektionsrisiko sehr niedrig. Diese steigt deutlich wenn es in Bremen 100 oder mehr Infizierte gibt.

Eine Infektion wird bei Ihnen wahrscheinlich sehr mild verlaufen. Aufgrund Ihres Alters und Ihres Geschlechts. Ungefähr wie bei einer normalen Grippe oder milder. Das Risiko für einen schweren Verlauf liegt bei Ihnen bei ca 1 : 1.000. Nur jede 1.000 Frau in ihrem Alter hat einen schweren Krankheitsverlauf. Das sagen jedenfalls die derzeitigen Erkenntnisse.

Sie sollten ab jetzt regelmäßig Ihre Temperatur messen. Spätestens wenn diese 38 ˚ übersteigt sollten Sie einen Test machen. Dazu können Sie in Bremen die Tel. Nr. 116 117 anrufen.

Sie sollten dann den Kontakt zu Dritten vermeiden. Wenn das Testergebnisse keine Infektion zeigt, können Sie wieder Kontakt zu Dritten aufnehmen. Wenn das Testergebnis eine Infektion zeigt, dürfen sie keinen Kontakt zu Dritten haben. Erst wenn Sie virusfrei sind, ist das wieder zulässig. Ärztliches Personal wird Ihnen weitere Informationen geben.


 

28. Februar 2020 um 13:09 Uhr

Informationen und Empfehlungen

Symptome

  • Husten, laufende Nase,
  • Kratzen im Hals
  • Fieber
  • Einige Betroffene leiden auch an Durchfall.

Bei Verdacht wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt 0049 421 361 15 131. Vor allem, wenn Sie Kontakt zu infizierten Personen hatten. Dies ist wahrscheinlich, wenn Sie sich in Regionen mit höheren Infektionsraten befunden haben. Achten Sie auf Hinweise auf solche Orte (https://experience.arcgis.com/experience/685d0ace521648f8a5beeeee1b9125cd). Halten Sie die Hygienevorschriften strikt ein. Dies verringert das Infektionsrisiko.

Insbesondere:

  • Husten oder Niesen Sie in Taschentücher und entsorgen Sie diese umgehend.
  • Husten oder Niesen in die Armbeuge, wenn kein Taschentuch verfügbar ist.
  • Waschen Sie Ihre Hände, wenn Sie sich an öffentlichen Orten befunden haben, an denen das Risiko einer Infektion besteht.
  • Waschen Sie Ihre Hände nach dem Niesen oder Husten.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Dritten, wenn Sie glauben, selbst infiziert zu sein.
  • Führen Sie einen Test durch, um festzustellen, ob Sie mit Covid 19 infiziert sind.
  • Nehmen Sie dann so wenig persönlichen Kontakt wie möglich mit Dritten auf.
  • Befolgen Sie die Empfehlungen des medizinischen Personals und der Behörden.

 

26. Februar 2020 um 17:00 Uhr

Corona-Virus Epedemie – Aktualisierte Informationen

das Corona-Virus (= Covid19) wird sich wahrscheinlich weltweit ausbreiten. Die Daten aus China zeigen,

  • es ist bereits für Menschen in einem Alter über 60 Jahren im erheblichen Umfang lebensbedrohlich  (1)
  • für Menschen die über 70 Jahre sind kann es äußerst lebensbedrohlich sein (1)
  • die Sterblichkeitsrate liegt bei 3,6 % (60 bis 69), 8 % (70 bis 79) bzw 14,8 % (über 80) (1)
  • die Sterblichkeitsrate bei Menschen unter 40 liegt bei 0,2 % (zwei Menschen von tausend) (1)
  • Bestimmte Vorerkrankungen erhöhen das Sterblichkeitsrisiko ebenfalls (1)
  • Frauen haben eine geringer Sterblichkeitsrate (1,7 %) als Männer (2,8 %) (1)
  • Es könnten bis zum nächsten Jahr zwischen 40 und 70 % der Welbevölkerung am Covid 19 erkranken. (2)

Die Epedemie stellt eine ernsthafte Bedrohung der Gesundheit dar.

Derzeit wurden in Niedersachsen, Hamburg und Bremen keine Erkrankungen am Coronavirus erfasst. Ich werde Sie umgehend über Erkrankungen in diesen Regionen informieren.

Experten Aussagen (1)

“Die Zahl der Berichte aus verschiedenen Ländern in den letzten 36 Stunden
zeigt, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass die Mensch-zu-Mensch-Infektion mit
SARS-CoV-2 die Sorgen bestätigt hat, dass das Virus auf seinem Weg ist, eine
Pandemie auszulösen.“
Prof. Dr. Benhur Lee, MD Professor of Microbiology
Icahn School of Medicine at Mount Sinai (ISMMS)
21. Februar 2020

„Ich glaube, es ist wahrscheinlich, dass wir auf eine globale Pandemie zulaufen.
Wenn diese Pandemie eintritt, werden wahrscheinlich 40% bis 70% der
Weltbevölkerung im kommenden Jahr infiziert“
Prof. Marc Lipsitch Prof. of Epidemiology, Harvard School of Public Health
Head, Harvard Ctr. Communicable Disease Dynamics
14. Februar 2020
_____________________________________
Quellen – Indiciu bibliografic / Sourcă
(1) https://www.worldometers.info/coronavirus/coronavirus-age-sex-demographics/
(2) https://www.worldometers.info/coronavirus/coronavirus-expert-opinions/


 

23. Februar 2020 um 21:11 Uhr

Gesundheitsrisiken Corona Virus

ich möchte Sie über Erkrankungen am „Corona Virus“ informieren. Hintergrund sind hohe Infektionszahlen in Italien. Das Coronavirus lösst eine Erkrankung der Atemwege aus.

Es ist inzwischen weltweit verbreitet. Auf 100 Erkrankungen kommen derzeit mehr als 3 Todesfälle. In Deutschland gibt es im Moment wenige Krankheitsfälle. Neue Infektionen gibt es nicht.

Die Zeit zwischen der Infektion und Krankheitssymptomen beträgt bis zu 14 Tage. Infizierte übertragen die Infektion ohne Krankheitsymptome zu zeigen. Hygienemaßnahmen genügen nicht um die Verbreitung der Krankheit aufzuhalten. Insbesondere nicht im Feld der erotischen und sexuellen Dienstleistungen.

Eine Therapie steht nicht zur Verfügung. Auch ein Impfstoff steht nicht zur Verfügung. Wahrscheinlich wird er erst in vielen Monaten zur Verfügung stehen.

Nach allem zur Verfügung stehenden Wissen, besteht heute kein Grund zur Besorgnis in
Norddeutschland. Ich werde Sie informieren, sobald in Norddeutschland neue Infektionen bekannt werden.

COVID 19 – Ediție românească

Textul se adresează românilor care locuiesc în Germania, cu puține cunoștințe de germană.Informații: Infecții cu noul virus corona

AutorInnen: Lara Freudmann und Klaus Fricke

Traducere în limba română cu sprijinul Google translate

zur deutschen Version


 

04 aprilie 2020 la 16:00 GMT

Actualizare COVID 19

Fumatul ca factor de risc

Starea cunoștințelor 04 aprilie 2020 16:00 GMT

Puteți găsi noile informații în documentul  PDF 2020-04-04

 


 

31. Martie 2020 – 12:00 GMT
Actualizare COVID 19

Link-uri către informații suplimentare în limba română

(numai în limba română – nur auf Rumänisch)

LinkInformații detaliate și link-uri suplimentare
vezi subsecțiunea „Informații”

 


 

29. Martie 2020 – 22:00 GMT
Actualizare COVID 19

Declarație

Epidemia de Covid 19 –
Poziția organizațiilor
de muncă sexuală

Puteți găsi noile informații în documentul PDF din 29 martie 2020 2020-03-29 (editiert am 30.3.20)

 


 

19. Martie 2020 – 19:00 GMT
Actualizare COVID 19

Incetinire sau retinere
Strategii pentru tratarea epidemiei Covid 19

Starea cunoștințelor 19 martie 2020 19:00 GMT

Puteți găsi noile informații în documentul PDF din 19 martie 2020

 


 

16. Martie 2020 – 19:00 GMT
Actualizare COVID 19

HAUS9 către primarul din Bremen Bovenschulte și senatorii din Bremen, COVID 19, ajutoare pentru lucrătorii sexuali

Starea cunoștințelor 16 martie 2020 19:00 GMT

Puteți găsi noile informații în documentul PDF vom 16.3.20

 


 

15. Martie 2020 – 13:00 GMT
Actualizare COVID 19

Restricții de călătorie

Starea cunoștințelor 15 martie 2020 13:00 GMT

Puteți găsi noile informații în documentul  PDF 15.3.20

 


 

14. Martie 2020 – 15:00 GMT
Actualizare COVID 19

Curs de infecție la Bremen – riscuri

Starea cunoștințelor 14 martie 2020 15:00 GMT

Puteți găsi noile informații în documentul PDF

 


 

13. Martie 2020 – 15:00 GMT
Actualizare COVID 19

Ratele de infecție în Bremen, Germania și Grecia

Stare de cunoștințe 13 Martie 2020 16:00 GMT

Puteți găsi noile informații în documentul  PDF din 13 martie 2020 actualizat la 20 martie 2020

 


 

( PDF – RO )  –  ( PDF – DE )

12. Martie 2020 – 16:00 GMT
Actualizare COVID 19

Consecințe economice

Stare de cunoștințe 12 Martie 2020 16:00 GMT

Dragi chiriași,

Epidemia COVID 19 va avea consecințe tangibile pentru tine acum, deoarece veniturile
tale au scăzut și se estimează că vor continua să scadă.

O urgență de sănătate și economică.

Acest lucru nu a fost cauzat de dvs. sau de alții, ci de COVID 19. Trebuie să ne pregătim
pentru această urgență. Acționând împreună, dacă este posibil.

1. Sănătate
Din cauza vârstei și a constituției fizice, nu aveți riscuri grave de sănătate. Contactul cu
alte persoane este asociat cu un risc scăzut de îmbolnăvire pentru tine și pentru alții.

Dacă sunteți infectat, veți avea probabil simptome ușoare. La fel ca și alții din situația ta. Mulți  oameni vor fi avut COVID 19 până în vara anului 2020. După boală, aceste persoane vor fi  probabil imune. Acest lucru va încetini semnificativ sau va opri răspândirea COVID 19.

Persoanele în vârstă de 65 de ani și peste și cele cu boli anterioare prezintă un risc grav. De acum înainte ar trebui să vă limitați în mod semnificativ contactul cu aceste grupuri. Cel târziu, dacă bănuiți că ați fost infectat.

2. Venit
Această precauție vă va afecta veniturile. Ar trebui să se prevadă prevederi economice pentru  perioada de risc din partea COVID 19. Aveți costuri săptămânale mari datorită muncii. O parte din aceasta (385 EUR inclusiv TVA) este chiria săptămânală pentru casă9. Această chirie săptămânală acoperă în prezent costurile de exploatare ale casei9. Haus9 nu generează profit din veniturile din închiriere.

Consultați documentul

2019-02-18, CASA9 Închiriere de venituri și cheltuieli … (1).

Ajutorul economic din partea statului poate fi pus la dispoziția Casei9. Voi face tot posibilul și vă voi informa despre asta. Acest lucru ar putea ajuta la reducerea costurilor și să permită chirii mai mici. Dacă continuați să lucrați în situația de urgență actuală, vă sugerez o chirie care să fie ajustată la veniturile dvs.

Cred că costurile dvs. săptămânale fără chiria Haus9 sunt de până la 500 €. Aceasta include:

100 € chirie privata, 100 € publicitate, 100 € alte costuri de operare, 200 € stil de viata.

Dacă venitul săptămânal este mai mic de 500 €, sugerez să închiriați 50 € pentru casă9. Pentru un venit săptămânal de 500 € sau mai mult, vă sugerez să închiriați 70 € pentru casă9. Pentru venitul săptămânal de la 600 € sau mai mult, vă sugerez să închiriați 130 € pentru casă9. Pentru venituri săptămânale de 700 € sau mai mult, vă sugerez să închiriați 200 € pentru casă9. Pentru venitul săptămânal de la 800 € sau mai mult, vă sugerez să închiriați 250 € pentru casă9. Pentru venitul săptămânal de la 900 € sau mai mult, vă sugerez să închiriați 300 € pentru casă9. Pentru venituri săptămânale de 1.000 € sau mai mult, vă sugerez să închiriați 350 € pentru casă9.

În cazul vânzărilor mai mari, ar trebui plătită chiria standard Haus9 de 385 €

Eu aș suporta inițial pierderea chirii în privat. Din cauza COVID 19, aștept și ajutor de la guvern. Cu un deficit de venituri de peste 8.000 EUR în 2020, este posibil să fie necesare proceduri de faliment. Vă voi ține la curent cu regularitate despre situația economică Haus9 și despre COVID 19.

_________________________________
Surse și note

(1)
2019-02-18, CASA9 Închiriere de venituri și cheltuieli …

 


11 martie 2020 – 00:30 GMT

Actualizare COVID 19

33 sau mai multe COVID 19 cazuri în zona Bremen

Stare de cunoștințe 10 Martie 2020 GMT 21:00

Partea 1

La ora 19:27, „Weser-Kurier“ a raportat 21 de persoane infectate în Bremen.
În plus:

  • 4 cazuri în districtul Osterholz nord-estul Bremen (WK 18:58 CET)
  • 6 cazuri în districtul Diepholz, sud-vest de Bremen (WK 18:39 CET)
  • 2 cazuri în districtul Verden la sud de Bremen (WK ca 16:00 CET)

În zona Bremen mai mare (aproximativ 750.000 de persoane) cel puțin 33 de cazuri. Toate bolile sunt încă în stare activă. Există un risc corespunzător de infecție

Începând cu 4 martie, numărul de cazuri de COVID din zona Bremen a crescut de zece ori  (+ 40% / zi). Nu se știe dacă lanțurile de infecție au fost complet înregistrate. Riscul unei răspândiri necontrolate de COVID 19 în zona Bremen a crescut.
Partea 2

Profesorul Christian Drosten, șef de virologie la Charite, Berlin, expert al guvernului federal în NDR-Info, actualizarea coronavirusului, din 10 martie 2020
Quelle https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio650168-player_image-9a837682-3730-49ed-b1a8-f620c7a7bfcd_theme-ndrde.html#

Rezumatul lui Klaus Fricke

Italia a subestimat numărul total de infecții. Virusul a fost răspândit în Italia de Nord de la  mijlocul lunii ianuarie. Răspândirea nu a fost observată la acea vreme. Italia este cunoscută  drept zonă de risc de o săptămână. A existat și este încă o cantitate semnificativă de călătorii  între Italia de Nord și Germania. Cincisprezece persoane noi din Bremen identificate astăzi  erau turiști în nordul Italiei.

Nu se cunoaște prevalența noului virus corona în Germania. Este posibil ca situația din D să fie  similară cu cea din Italia. Niciun sistem de asistență medicală din lume nu este pregătit pentru  o creștere constantă a epidemiei. Un prim punct culminant al epidemiei este de așteptat vara.  O slăbire a cursului infecției până vara este puțin probabilă. Este ceea ce spun ultimele  descoperiri. Prin urmare, capacitățile de îngrijire medicală trebuie completate și împărțite cu atenție.

Persoanele cu un risc scăzut de a dezvolta o boală severă vor fi cu greu îngrijite. Adică toți oamenii până la aproximativ 60 de ani, fără boli anterioare.

Riscul de boli grave crește considerabil la persoanele de 65 de ani și peste. De asemenea,  riscul unui curs sever al bolii cu boli anterioare este semnificativ crescut. Bolile anterioare  care cresc riscul includ (în esență)

  • Boli pulmonare (în special fumători)
  • Diabet
  • Cancer
  • Hipertensiune arterială
  • Boli de inimă
  • Imunodeficientei

Rata de infecție trebuie să rămână scăzută la persoanele cu risc ridicat de boli grave. Infecția lor trebuie exclusă pe cât posibil. Oamenii de această vârstă ar trebui să-și reducă în mod semnificativ contactele și să se izoleze. Ar trebui să li se asigure mâncare, etc., de către membrii familiei, vecini etc. Acest lucru este important pentru a avea o capacitate de tratament suficientă. Ex astfel încât să existe o capacitate suficientă pentru ventilație artificială. Resursele disponibile trebuie să servească în special aceste persoane cu riscuri deosebite.

La persoanele fără factori speciali de risc, COVID 19 va merge probabil ca o răceală. Vor avea aproape toate COVID 19 vindecate până la sfârșitul verii și vor fi imune. Uneori, acest grup are doar resurse limitate ale sistemului de sănătate disponibile. Situația s-ar putea îmbunătăți apoi la sfârșitul verii 2020.

Prof. Drosten la Radio NDR:
‚. . . . și că acum e grav. Dacă nu-l iei în serios, trebuie să presupui că până la 20, 25% dintre acești [cu risc] vor muri’ (Minutul 00:20:07 – 00:20:20 din raport).
‚ . . . Vom ajunge la sfârșitul puterii noastre. De aceea trebuie să vedem că folosim acum aceste forțe unde aparțin. Pentru populația mai în vârstă și pentru grupurile speciale, în special vulnerabile din populația mai tânără’ (Minutul 00:25:36 – 00:25:48 din raport)
‚. . . .  știm că nu putem opri acest virus, doar îl putem întârzia‘ (Minutul 00:29:08 – 00:29:12 din raport)

Aceste considerații ale prof. Drosten sunt utile pentru discuțiile publice.

Toată lumea este rugată să ia notă de aceste declarații. Toată lumea ar trebui să-și îndeplinească responsabilitatea față de cei cu risc. Statul ar trebui să ofere mijloacele financiare care să facă acest lucru posibil. În special, el ar trebui să compenseze orice pierdere de câștig care poate apărea. Ar trebui să asigure existența economică a tuturor celor afectați.

 


 

09. Martie 2020 um 19:00

Actualizare COVID 19

Despăgubirea pentru măsurile de carantină

Stare de cunoștințe 06.03.2020

Numărul bolilor COVID 19 s-a dublat în Germania, în perioada 5 – 6 martie. Numărul de cazuri cu simptome grave sau critice a crescut de la 2 la 8. Multe evenimente majore au fost anulate. Se teme o criză economică.

În alte țări cu un număr mare de bolnavi, s-au luat măsuri stricte. Este vorba despre încetinirea răspândirii noului virus corona. Măsurile sunt efectuate pe baza unor legi specifice ale statului. Există, de asemenea, o lege (1) corespunzătoare în Germania. Legea pentru prevenirea și controlul bolilor infecțioase la om (= IfSG).

Această lege prevede măsuri de protecție care trebuie aplicate împotriva voinței celor afectați. Următoarele obligații sunt pentru persoanele bolnave și suspecte. Trebuie să vă observați în spital (§ 29) și să vă izolați (carantină – § 30). Vi se poate interzice exercitarea profesiei dvs. (§ 31)

Dacă activitatea profesională este interzisă în conformitate cu § 31, există dreptul la compensații (§ 56). Pierderea câștigurilor este înlocuită. Acest lucru este valabil și pentru lucrătorii sexuali care sunt angajați pe cont propriu. În dreptul german, ei sunt antreprenori. Ca proprietar al Haus9 sunt și antreprenor.

Dovada pierderii veniturilor din afaceri este necesară. Aceasta se determină folosind avizul privind impozitul pe venit. Despăgubirile pot fi solicitate numai de contribuabili. Cine are un număr de impozit german aparține grupului de contribuabili. Cineva care plătește impozite este protejat financiar. Oricine are asigurare de sănătate în Germania are dreptul la un tratament medical complet în Germania.

Proprietarii locurilor de muncă sexuale trebuie să urmeze instrucțiunile autorității de muncă sexuală. De asemenea, închiderea unui loc de muncă sexual. Mai ales atunci când există riscul transmiterii bolilor venerice. Locurile de muncă sexuale pot fi, de asemenea, închise în caz de alte riscuri pentru sănătate. Noua lege privind munca sexuală (NSR) * (2) prevede protecția sănătății tuturor celor prezenți (§ 17, 1, 1). Legea NSR nu prevede compensații pentru cei afectați.

_______________________________
Note și surse

*
Pentru domeniul serviciilor erotice și sexuale, folosesc termenii muncă sexuală sau muncă sexuală (= SW). Termenul de prostituție a fost legat istoric de discreditarea celor care lucrează în acest domeniu. Resping utilizarea de către terți, dar nu (ca auto-desemnare) de către lucrătorii sexuali. Drept urmare, mă refer la noile dispoziții legale privind munca sexuală (frumos și discriminatoriu: legea privind protecția prostituției), cu termenul neutru noua lege a muncii sexuale (= NSR).

(1)
Legea care reglementează industria prostituției și protejează persoanele care lucrează în prostituție

http://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl116s2372.pdf

(2)
Act pentru prevenirea și controlul bolilor infecțioase la oameni (Actul pentru protecția infecțiilor – IfSG)

https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/IfSG.pdf


 

03. Martie 2020 um 00:55 Uhr

Actualizare COVID 19
Riscuri pentru lucrătorii sexuali și clienți
Stare de cunoștințe 02.03.2020

Aproape toate contactele cu persoanele infectate în timpul activității sexuale duc la infecție. Doar simptome ușoare sunt de așteptat la lucrătorii sexuali cu vârsta sub 40 de ani și fără boală anterioară. Comparabil cu simptomele de răceală. Lucrătorii sexuali infectați vor transmite aproape întotdeauna virusul clienților. Clienții cu vârsta sub 40 de ani, fără boală anterioară, vor dezvolta cu greu simptome severe Nu există aproape niciun risc semnificativ pentru sănătatea persoanelor sub 40 de ani / fără boli anterioare. Nici în general, nici în contextul muncii sexuale.

Riscul de consecințe majore asupra sănătății în contact cu persoanele infectate crește de la 40 de ani (1). Este mai mare pentru bărbați (2) – Este mai mare în bolile anterioare (3). Contactul cu persoanele infectate este din ce în ce mai riscant pentru persoanele cu vârsta peste 40 de ani Contactul cu persoanele infectate este din ce în ce mai riscant pentru persoanele cu boli anterioare. De la vârsta de 60 de ani, riscurile pentru o evoluție gravă a bolii cresc considerabil. Contactele sexuale vor duce la transmiterea infecției aproape fără excepție.

Imunitatea este probabilă după infecția cu Covid 19. Cât de extinsă nu se cunoaște acest lucru. Re-infecția este raportată în cazuri foarte rare. Cu toate acestea, situația datelor în acest sens nu este încă clară. O infecție nouă la scurt timp după o infecție inițială pare puțin probabilă. Nu se știe dacă virusul este preluat după o primă infecție și transmis din nou. Măsurile de igienă ar putea reduce riscul în acest caz. Nu se știe dacă acesta este cazul

Aceste informații pot fi importante pentru clienți și lucrătorii sexuali.  Acestea ar trebui să fie deja luate în considerare la inițierea contactelor.  Mai multe informații


 

01. Martie 2020 um 00:55 Uhr

Boli (COVID 19) cu virusul coronei in Bremen

În această seară (19:30), a fost cunoscut primul caz de boală la Bremen. Pacienta s-a infectat în timpul șederii în Iran. Ea a venit joi la Bremen. Contactele dvs. sunt în carantină acasă.

O persoană infectată infectează în medie cu până la 2,5 mai multe. Nu se știe dacă acest lucru va fi și în Bremen.

Vă voi spune numărul actual de infecții în fiecare zi. În prezent, riscul dumneavoastră de infecție este foarte scăzut. Acest lucru crește semnificativ dacă există 100 sau mai multe persoane infectate în Bremen.

O infecție ar fi (probabil) foarte ușoară pentru tine. Din cauza vârstei și sexului. La fel ca gripa normală sau mai ușoară. Doar una din 1.000 de femei de vârsta lor are un curs sever al bolii. Din câte știm în prezent.

De acum înainte ar trebui să vă măsurați temperatura în mod regulat. Cel târziu dacă acest lucru depășește 38 ˚, trebuie să faceți un test.

Apoi, sună la Tel. 116 117.
Apoi, trebuie să evitați contactul cu terții.
Dacă rezultatele testului nu prezintă nicio infecție, puteți contacta din nou terți. Dacă rezultatul testului arată o infecție, nu trebuie să aveți contact cu terții. Numai atunci când nu aveți virus este permis din nou. Personalul medical vă va oferi informații suplimentare.


 

28. Februarie 2020 um 13:09 Uhr

Informații  și Recomandări

Simptome

  • tusea, nasul curgător,
  • zgârieturi în gât
  • febră
  • Unii suferinzi suferă și de diaree.

În caz de suspiciune, trebuie să contactați departamentul de sănătate 0049 421 361 15 131 Mai ales dacă ați avut contact cu persoanele infectate. Acest lucru este probabil dacă ați fost în regiuni cu rate mai mari de infecție. Atenție la referințele la astfel de locuri. ( https://experience.arcgis.com/experience/685d0ace521648f8a5beeeee1b9125cd ). În cele din urmă, trebuie să respectați cu strictețe regulile de igienă. Acest lucru va reduce riscul de infecție.

În special:

  • Tuse sau strănut în batiste și aruncați-le imediat.
  • Tuse sau strănut în cot al bratului atunci când nu este disponibilă batista.
  • Spălați-vă pe mâini dacă ați fost în locuri publice cu risc de infecție.
  • Spălați-vă mâinile după strănut sau tuse.
  • Evitați contactul cu terții dacă credeți că sunteți infectat.
  • Faceți un test pentru a determina dacă sunteți infectat cu Covid 19.
  • Faceți un contact personal cât mai mic cu terții..
  • Urmați recomandările personalului medical și ale autorităților.

 

26. Februarie 2020 um 17:00 Uhr

Epidemia coronavirusului – Informații actualizate

virusul corona (= Covid19) este probabil să se răspândească în întreaga lume. Datele din China arată:

  • este deja într-o măsură considerabilă care pune în pericol viața persoanelor cu
    vârsta peste 60 de ani (1)
  • poate fi extrem de pericol pentru viață pentru persoanele cu vârsta peste 70 de ani (1)
  • rata mortalității este de 3,6% (60-69), 8% (70-79) și 14,8% (peste 80) (1)
  • rata de deces la persoanele sub 40 de ani este de 0,2% (două persoane dintr-o mie) (1)
  • Anumite afecțiuni preexistente cresc și riscul de deces (1)
  • Femeile au o rată a decesului mai mică (1,7%) decât bărbații (2,8%) (1)
  • Între 40 și 70% din populația lumii ar putea contracta Covid 19 până în anul următor. (2)

Mărturii ale experților  (2)

„Numărul de rapoarte din diferite țări în ultimele 36 de ore arată că este foarte
probabil ca infecția de la om la om cu SARS-CoV-2 să confirme îngrijorarea
faptului că virusul este pe cale. Pandemie declanșatoare „.
Prof. Dr. Benhur Lee, MD, Profesor de microbiologie,
Școala de Medicină Icahn de la Muntele Sinai (ISMMS)
21. Februar 2020

„Cred că este probabil să ne îndreptăm spre o pandemie globală.
Dacă apare această pandemie, 40% până la 70% din populația lumii
este probabil să fie infectată în anul următor“
Prof. Marc Lipsitch, Prof. de Epidemiologie, Școala Harvard de Sănătate Publică,
Șef, Harvard Ctr. Dinamica bolilor transmisibile
14. Februar 2020
_____________________________________
Indiciu bibliografic
(1) https://www.worldometers.info/coronavirus/coronavirus-age-sex-demographics/
(2) https://www.worldometers.info/coronavirus/coronavirus-expert-opinions/


 

23. Februar 2020 um 21:11 Uhr

Virusului Corona

Aș dori să vă informez despre bolile „Virusului Corona”.
Acest lucru se datorează numărului mare de infecții din Italia.

Virusul corona declanșează o boală respiratorie.
Acum este răspândit la nivel mondial.
Pentru fiecare 100 de boli există în prezent mai mult de 3 decese.
În Germania există câteva cazuri de boală în acest moment.
Nu există infecții noi.

Timpul dintre infecție și simptomele bolii este de până la 14 zile.
Persoanele infectate transmit infecția fără a prezenta simptome ale bolii.
Măsurile de igienă nu sunt suficiente pentru a opri răspândirea bolii.
Mai ales nu în domeniul serviciilor erotice și sexuale.

Terapia nu este disponibilă.
De asemenea, un vaccin nu este disponibil.
Probabil va fi disponibil doar în multe luni.

Conform tuturor cunoștințelor disponibile, în prezent nu există niciun motiv de îngrijorare în Germania de Nord

Vă voi informa imediat ce se vor cunoaște noi infecții în nordul Germaniei.

 


 

 

Schutz der Daten zum Sexualleben und Recht auf Alias für Sexarbeitende

Stellungnahme

Autor: Klaus Fricke

aus dem Inhalt

1. Leitsätze

Die im PDF bereitsehenden Überlegungen zur Zulässigkeit der rechtlichen Regelungen des NSR im Zusammenhang mit der Erhebung des Datums der Sexarbeit und dessen Verbindung mit den persönlichen Daten konkreter Personen sind die eines juristischen Laien. Ich hoffe, dass sie Aspekte enthalten, die nicht nur von politischer sondern auch von juristischer Bedeutung sind. Ob dass so ist, bleibt der fachkundigen Beurteilung und Diskussion, über die ich mich freuen würde, überlassen.

a) Geltendes EU Recht untersagt die Verarbeitung von Daten zum Sexualleben (sexuelle Handlungen), die einer Person zuzuordnen sind. (3, S. L 119 / 38, Artikel 9, Absatz 1).

b) Die Verarbeitung ist lediglich aus Gründen eines erheblichen öffentlichen Interesses zulässig. Zudem sind spezifische Maßnahmen zur Wahrung der Grundrechte und Interessen der betroffenen Personen erforderlich (3, S. L 119 / 38, Artikel 9, Absatz 2, g).

c) Sexarbeitende haben aufgrund der Erfahrung von Diskriminierung ein berechtigtes Interesse an Anonymität. Die nicht pseudonymisierte Erhebung des Datums Sexarbeit ist daher unzulässig.

d) Die Regelungen des NSR zum Recht auf Alias für Sexarbeitende garantieren deren Anonymität nicht.

. . .

4. Ergebnis und Empfehlungen

Unter der Annahme, dass die Erhebung von persönlichen Daten in Verbindung mit dem besonders sensiblen Datum Sexarbeit aufgrund wichtiger bzw. erheblicher Gründe des öffentlichen Interesses erforderlich ist, muss die Erhebung und Verarbeitung dieser Daten sicherstellen, dass auch im Alltag der von der Erhebung Betroffenen ausgeschlossen ist, dass ihre persönlichen Daten in Verbindung mit dem besonders sensiblem persönlichen Datum Sexarbeit an Dritte gelangt.

Die Anmelde- bzw. Aliasbescheinigung ist dem Grunde nach durch das NSR nicht in einer Form geregelt, die dieser Erfordernis entspricht. Dies könnte der Fall sein, wenn für Sexarbeitende, deren persönliche Daten aufnehmend und ohne gerichtliche Anordnung nicht preisgebend, Aliasbescheinigung ausgestellt würden, die den Status eines Identitätsnachweises hätten, ohne, abgesehen von einem Lichtbild, weitere persönliche Daten der inhabenden Person zu offenbaren.

Die Erhebung der personenbezogenen Daten von Sexarbeitenden ist ein Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung und Unverletzlichkeit der Person, der in seiner Eingriffstiefe und seinem Gefährdungspotential für die Betroffenen auch durch wichtige bzw. erhebliche öffentliche Interessen nicht zu rechtfertigen ist. Die Ausformung des Schutzes der Daten Sexarbeitender durch das im NSR vorgesehen Recht auf Alias ist nicht geeignet die aufgrund der Erfahrung von Diskriminierung erforderliche Anonymität Sexarbeitender zu wahren.

Sexarbeitende sollten, angesichts der nicht hinreichend geschützten, sie gefährdenden Erhebung und Verarbeitung ihrer Daten, die sofortige Löschung ihrer Daten verlangen, bzw. der geforderte Anmeldung, dies den zuständigen Behörde mitteilend, widersprechen. Betreibende von Sexgewerben sollten den belegten Widerspruch bzw. belegten Löschungsantrag von Sexarbeitenden in ihren Unterlagen dokumentierend, diesen Sexarbeitenden – ohne Aufnahme von Daten zu einer Anmeldung als sexarbeitend, unter strikter Weigerung der Herausgabe weiterer Daten dieser Sexarbeitenden an Dritte – Zugang zu ihren Leistungen gewähren.

Als Beleg könnte die nachweisbare Zustellung des Begehrens auf Löschung der persönlichen Daten gegenüber der zuständigen Behörde – unter Angabe der Daten der Aliasbescheinigung – verwendet werden. Alternativ könnte die nachweisbare Zustellung des Widerspruchs gegen den Vollzug der Anmeldung als sexarbeitend bei der zuständigen Behörde – dabei den Arbeitsort und den Arbeitsnamen als Zustelladresse verwendend – als Beleg verwendet werden. Die durch das NSR nicht rechtssicher vermiedene Offenbarung der persönlichen Daten gegenüber Dritten im Zusammenhang mit dem besonders sensiblen persönlichem Datum Sexarbeit müsste in dem Antrag auf Löschung der Daten bzw. im Widerspruch gegen den Vollzug der Anmeldung als Grund angegeben sein.